electroscape home
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Die Musik von Electroscape beruht auf Improvisation und
Interaktion - nicht bloss
zwischen den beiden beteiligten Musikern,
sondern genauso auf der elektrischen Ebene
zwischen den einzelnen
autonomen Musikinstrumenten. Durch normale oder rekursive
Verbindungen unterschiedlicher elektronischer Klangerzeuger oder
Effektgeräte
setzen wir einzelne Instrumente in ein neues Umfeld, in
welchem sie bewusst sowohl
technisch als auch musikalisch eine
ungeplante atypische Rolle einnehmen und
dementsprechend unerforschte,
freie Klangräume füllen können.
Bereits
dieser grobe Umriss der Arbeitsmethodik deutet an, dass das klangliche
und
stilistische Spektrum von Electroscape äusserst
weitläufig sein
kann. Indem wir die
Musikinstrumente in die menschliche Interaktion
einschliessen und ihnen ihren eigenen
musikalischen Raum und Einfluss
zugestehen, beeinflussen sie damit das klangliche
Ergebnis massgeblich
mit.
Weil
das musikalische Ergebnis jedoch von und für Menschen
geschaffen wird
und
nicht für Maschinen, strukturieren, beeinflussen und
kontrollieren
immer noch die
Musiker das Geschehen. Durch direkten Zugriff auf
klangbestimmende Parameter,
durch Auswahl, Schichtung, Rhythmisierung
und das harmonische Geschehen entstehen
weitläufige Klanglandschaften, vertrackte Rhythmen und
ungewöhnliche Klänge, welche
imaginäre
Reisen durch hypnotische, ruhige, intensive oder packende Klangwelten
ermöglichen.
Die akustischen Ereignisse werden bei Liveauftritten durch Projektionen visuell verstärkt.
Diese Projektionen bilden Phentasiewelten ab - Farben, Formen und entfremdete
Aufnahmen der Natur oder der musikalischen Interaktion überlagern und ergänzen
sich gegenseitig und verschmelzen mit dem Klang. Damit beleuchten die Bilder nicht nur
den Raum, sondern lassen auch die Klänge in einem neuen Licht erscheinen.
Entgegen dem allgemeinen Trend in der elektronischen Musik benutzen wir
bei
Liveauftritten keine Laptops. Unsere Musik entsteht durch
kompositorische und
physische Interaktion
mit unseren Instrumenten, woran die ZuhörerInnen akustisch
und visuell teilnehmen
können. Musikalische Eingriffe können darum
grob
auch
visuell
nachvollzogen werden, wodurch sich der Ursache / Wirkung - Kreislauf
zwischen
Musikern und dem
Publikum schliesst.
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